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Sturzmatten und professionelle Sturzprävention
Sturzmatten im Pflegealltag – Sicherheit dort, wo Stürze entstehen
Sturzmatten sind ein wichtiger Bestandteil der Sturzprävention in der Pflege. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo ein erhöhtes Risiko besteht, dass Menschen stürzen oder aus dem Bett auf den Boden gelangen – zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen, Kliniken, im betreuten Wohnen oder in der häuslichen Pflege von Seniorinnen und Senioren.
Ziel von Sturzmatten ist es, die beim Aufprall entstehenden Kräfte zu reduzieren und damit das Risiko von Verletzungen wie Frakturen, Hüft- oder Kopfverletzungen zu verringern. Neben der Dämpfungswirkung spielt dabei eine zentrale Rolle, wie sicher und alltagstauglich sich eine Sturzmatte in bestehende Pflegeabläufe integrieren lässt.
Welche Arten von Sturzmatten gibt es?
Nicht jede Sturzmatte eignet sich für jede Pflegesituation gleichermaßen. Je nach Mobilität der betroffenen Person, Pflegeumgebung und räumlichen Gegebenheiten unterscheiden sich Bauhöhe, Materialaufbau und Funktion deutlich.
Gewöhnliche Sturzmatten
Gewöhnliche Sturzmatten setzen auf einen höheren Materialaufbau zur maximalen Dämpfung. In der Praxis können sie jedoch neue Stolperrisiken erzeugen oder die Mobilität einschränken.
Warum das problematisch sein kann und worauf es wirklich ankommt, erfahren Sie im Beitrag:
Warum viele Sturzmatten manchmal mehr Probleme schaffen als sie lösen
Flache Sturzmatten
Flache Sturzmatten verbinden wirksame Sturzprävention mit barrierefreiem Design. Dank ihrer geringen Höhe und sanft auslaufenden Ränder federn sie Stürze ab, ohne neue Stolperkanten zu erzeugen – ideal für Pflegeheime und die häusliche Pflege.
Eine vertiefte Einordnung zu Einsatzbereichen, Konstruktion und Dämpfungswirkung finden Sie im Abschnitt Flache Sturzmatten .
Unabhängig von der Bauform ist nicht nur die Dämpfungsleistung entscheidend, sondern auch die sichere Integration in den Pflegealltag. Zu hohe Kanten, harte Übergänge oder eine unzureichende Rutschhemmung können unter Umständen neue Risiken schaffen.
Sturzmatten im Pflegealltag – Sicherheit und Mobilität im Gleichgewicht
In der professionellen Pflege steht Sturzprävention immer im Spannungsfeld zwischen Schutz und Bewegungsfreiheit. Sturzmatten sollten daher so ausgewählt werden, dass sie Schutz bieten, ohne Mobilität unnötig einzuschränken.
Insbesondere im Bereich von Pflegebetten, beim nächtlichen Aufstehen oder bei Menschen mit Gangunsicherheit, eingeschränkter Wahrnehmung oder motorischen Einschränkungen spielen Bauhöhe und Begehbarkeit eine wichtige Rolle.
Fazit: Sturzmatten gezielt und situationsgerecht einsetzen
Sturzmatten leisten einen wichtigen Beitrag zur Sturzprävention, wenn sie passend zur jeweiligen Pflegesituation ausgewählt werden. Unterschiedliche Bauformen bieten dabei unterschiedliche Vor- und Nachteile in Bezug auf Dämpfung, Begehbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Flache Ausführungen werden häufig dort eingesetzt, wo neben dem Schutz auch barrierearme Bewegungsabläufe erforderlich sind. Welche Lösung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt stets von den individuellen Anforderungen, dem Pflegeumfeld und den beteiligten Personen ab.
Passende Produkte zur Sturzprävention
Hier finden Sie ausgewählte Sturzmatten, die die genannten Anforderungen an Sicherheit, Barrierefreiheit und Praxistauglichkeit erfüllen. Die Produktübersicht dient zur Orientierung und unterstützt Sie dabei, eine geeignete Lösung für Ihre konkrete Pflegesituation zu finden.






